Apfel-Karamell-Torte – ein „Upside-down“ Rezept

Eine Freundin hat Geburtstag und bekommt von mir eine Torte. Das ist bei der immer noch vorherrschenden Hitze etwas, das man genau planen muss. Denn erwartbar ist ja, dass der Kuchen einige Zeit auf der gut gewärmten Terrasse stehen wird. An Buttercreme führt da meiner Erfahrung nach kein Weg vorbei. Ja vielleicht ist es sogar ein idealer Einsatz dafür. Denn direkt aus dem Kühlschrank schmeckt diese nicht optimal. Sie nimmt es auf jeden Fall nicht übel, wenn sie etwas warm wird.

Und weil Herbst ist, und ich heute morgen unter Freundin Baum gefallene Äpfel gefunden habe, ist das ideal um ein Rezept umzusetzen, dass ich im Netz gefunden habe. Die Blog-Eigentümerin erlaubt Links, hier also ist das Original :

https://www.baking-sense.com/2017/10/12/apple-upside-down-layer-cake/

Es sit ein amerikanischer Blog mit Kuchen für den amerikanischen Geschmack. Obwohl es natürlich sein kann, dass ich hier ein Vorurteil pflege. Auf jeden Fall sind die Zuckermengen im Grundrezept für meine „Kundschaft“ erfahrungsgemäß etwas zu viel. Deshalb habe ich sie folgendermaßen angepasst:

Vorbemerkung: es soll ein geschichteter Kuchen mit drei Lagen werden. Ich benutze keine runden Kuchenformen sondern rechteckige. Denn davon habe ich 2. Die Kuchenplatten werde ich dann quadratisch zuschneiden. Die mittlere Lage ist dann zwar „gestückelt“, das merkt aber keiner.

Die Arbeitsschritte der Reihe nach:

Die Formen werden mit Backpapier ausgelegt.

Für den Apfel-Belag:

  • 100g Zucker und etwas Wasser – zum Karamell schmelzen und mit 
  • 100ml Sahne – ablöschen. Etwas einkochen lassen.
  • 50g Butter
  • etwas Zimt und Piment – einrühren.
  • Die Karamell-Masse noch warm in den Formen verteilen.

Jetzt werden je nach Größe 5-6 Äpfel geschält, entkernt und in feine Scheiben geschnitten. Die Scheiben in den Formen verteilen.

Kuchenteig:

  • 4 Eier + 2 Eigelbe
  • 150g Butter
  • 150g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • Vanille
  • 250g Mehl (550/630)
  • 50g Speisestärke 
  • 1 Becher (200g) Schmand
  • 1 geh. TL Backpulver

Rührteig herstellen und anteilig über den Äpfeln verteilen.

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Backen bei 180°C (Heißluft, vorgeheizt) ca. 30 Minuten. Etwas auskühlen lassen, dann stürzen und das Backpapier vorsichtig abziehen. Vollständig auskühlen lassen.

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Buttercreme:

Gleich vorneweg: das Rezept sah eine Italienische Geringe-Buttercreme vor. Wann immer ich bisher italienische Meringue versucht habe, ging das schief! Und – gemäß dem Gesetz der Serie, war auch diesmal wieder dasselbe Ergebnis erwartbar. Trotzdem, ich habs nochmals versucht, vor allem, weil ich Karamell in das Eiweiß einarbeiten wollte. 

Dazu:

  • 80g Zucker mit etwas Wasser aufkochen und karamellisieren. Mit etwas Wasser ablöschen und Rühren bis sich aller Zucker gelöst hat. 

In der Zwischenzeit

  • 3 Eiweiße mit 1 Pr. Salz auf niederer Stufe aufschlagen.
  • 1 EL (20g) Puderzucker zugeben und zu einem festen Schnee schlagen. Rührgeschwindigkeit reduzieren und heißen Zuckersirup unterschlagen. Unter Rühren auf Zimmertemperatur abkühlen.
  • Dann 200g zimmerwarme Butter in Stückchen unterschlagen. Zum Schluß etwas Vanille und Ahornsirup unterschlagen.

Ds Eiweiß-Zuckergemisch war auch diesmal nicht übermäßig fest, hat aber der Creme letztendlich nicht geschadet. Sie war schön homogen, nicht zu süß und leicht karamellig. Eigentlich sogar so, wie ich es wollte.

Dann die Böden zurechtschneiden, mit Buttercreme füllen und aufeinandersetzen. Der oberste Boden wird dazu wieder gedreht. Dann die Torte mit der Restcreme bestreichen und garnieren.

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